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Forschungsprojekt

Ziele, Konzepte und Wirkungen sportbezogener Integrati-onsarbeit aus Sicht der Funktionsträger/-innen des DOSB-Programms „Integration durch Sport“

Projektleitung: Prof. Dr. Ulrike Burrmann;
Prof. Dr. Sebastian Braun;
Dr. Tina Nobis (HU Berlin);
Prof. Dr. Michael Mutz (Georg-August-Universität Göttingen)
Mitarbeiter: Jennifer Schmitz;
Dajana Biehl;
Bernhard Heester;
Robin Mengler;
Anne Rübner
   
Auftraggeber: DOSB, BAMF
Laufzeit: 2013

Inhalte und Ziele

Das Programm „Integration durch Sport´´ (IdS), das unter der Koordination des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) umgesetzt wird, blickt mittlerweile auf eine mehr als 20-jährige Geschichte zurück. Nicht zuletzt in Anbetracht der großen Reichweite, der breiten finanziellen Förderung des Programms sowie der aktuellen gesellschaftlichen und sozialen Bedeutung der Integrationsdebatten wurde in den Jahren 2007 bis 2009 von der Universität Potsdam eine umfangreiche Evaluation des Programms durchgeführt. Auf der Basis des Abschlussberichts, den die Evaluationsgruppe vorlegte (vgl. Baur, 2009), wurden sodann – in Zusammenarbeit von DOSB, BMI und BAMF sowie unter Einbeziehung der Programmverantwortlichen der Länder und begleitet von der Führungsakademie des DOSB –Handlungsempfehlungen abgeleitet und umgesetzt. 
Die breit angelegte Evaluation von Baur (2009) sowie die anschließend in Gang gesetzten Programmentwicklungen bilden einen maßgeblichen Referenzpunkt für die erneute Evaluation des IdS-Programms im Jahr 2013. Im Vergleich zu der früheren Evaluation sind allerdings mindestens drei Aspekte vorweg hervorzuheben:(1) „Kleinere“ Evaluationsstudie. Die Projektlaufzeit war mit einem knappen dreiviertel Jahr von Frühjahr bis Winter 2013 vergleichsweise eng bemessen. Insofern waren einerseits die Zielstellungen und die methodische Anlage der vorliegenden Evaluationsstudie von vornherein wesentlich „schmaler“ angelegt als in der Evaluationsstudie von 2007 bis 2009. Andererseits – und eng damit verknüpft – wurde auch der Umfang des Ergebnisberichts auf eine begrenzte Seitenzahl festgelegt. 
(2) Universitäre Vielfalt. Anders als in der Studie von Baur (2009a) wurden mit der erneuten Evaluation mehrere Universitäten – die TU Dortmund, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Georg-August-Universität Göttingen – in Form eines Kooperationsprojekts betraut. Damit gehen nicht nur vielfältige Perspektiven auf das Thema einher, die für eine empirische Untersuchung stets gewinnbringend sind. Bei allen „Glättungsversuchen“ können auch unterschiedliche „Handschriften“ im Ergebnisbericht nicht gänzlich verschwinden. Insofern sei bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Arbeitsgruppe der Humboldt-Universität zu Berlin das Kapitel 5, die Universität Göttingen das Kapitel 6 und die TU Dortmund das Kapitel 7 verantworten und verfasst haben. 
(3) Personelle „Größe“. Die Kooperation der drei Universitäten und die damit einhergehende Differenzierung in drei eng miteinander arbeitenden Evaluationsgruppen an den verschiedenen Standorten hatten notwendigerweise zur Folge, dass an dieser Evaluationsstudie relativ viele Personen mitgewirkt haben. Dazu zählen nicht nur die Autoren/-innen, sondern auch zahlreiche Studentische Hilfskräfte, die bei der Datenaufbereitung wesentlich zum Gelingen der Studie beigetragen haben. Wir danken insofern Valeska Díaz Soto und Ulrike Kühn (HU Berlin), Dajana Biehl, Katrin Brandmann, Bernhard Heester, Robin Mengler und Jennifer Schmitz (TU Dortmund) sowie Paul Fischer und Jan Mehlberg (Georg-August-Universität Göttingen) für ihre wertvolle Unterstützung des Projekts. 

Burrmann, U., Rübner, A., Braun, S., Nobis, T., Langner, R.,Mutz, M., Marquez Lopez, A. & Rickert, M. (2014). Ziele, Konzepte und Wirkungen sportbezogener Integrationsarbeit aus Sicht der Funktionsträger/-innen des DOSB-Programms „Integration durch Sport“. Unveröffentlichter Abschlussbericht. TU Dortmund, HU Berlin und Georg-August-Universität Göttingen.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.