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Forschungsprojekt

OSSKAR-Studie: Organisierter Sport und Soziales Kapital - Revisited

Projektleitung: Prof. Dr. Ulrike Burrmann
Prof. Dr. Sebastian Braun (HU Berlin)
Prof. Dr. Michael Mutz (Uni Gießen)
Mitarbeiter:  
   
Auftraggeber:  
Laufzeit: 2017 - 2019

Ziele und Inhalte

Das Kooperationsprojekt OSSKAR untersucht mit Hilfe des bundesweit repräsentativen Bevölkerungssurveys: Bedeutung von Sportvereinen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt (Kantar Public, 2018) auf empirischer Grundlage, inwieweit Vereine und insbesondere auch Sportvereine als die quantitativ bedeutsamste Organisationsform zivilgesellschaftlicher Vergemeinschaftung in Deutschland zur (Re )Produktion von „Sozialkapital“ beitragen können. Um diese übergeordnete Zielstellung zu untersuchen, greift die Untersuchung auf das Konzept des „Sozialkapitals“ zurück, das seit den einschlägigen Studien von Robert D. Putnam intensiv diskutiert und kritisiert, zugleich aber auch theoretisch präzisiert und für empirische Studien nutzbar gemacht wurde. 

Auf der Basis einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung (Online Erhebung, Stichprobe ab 18 Jahre, n=2.568), die im Januar 2018 abgeschlossen wurde, werden statistische Zusammenhänge und Regelmäßigkeiten zwischen unterschiedlichen Partizipationsformen in (Sport-)Vereinen einerseits und zentralen Dimensionen des Sozialkapitals andererseits erarbeitet. Dazu gehören u.a. soziales Vertrauen, Gesellungsformen und Unterstützungsleistungen, soziale Beziehungen, individuelle motivationale Ressourcen und freiwilliges Engagement, Werte und politische Einstellungen der Akteure. Darüber hinaus wurden soziodemografische Merkmale erhoben, die für die Kontrolle der sozialen Selektivität, die einer Vereinsmitgliedschaft vorgelagert ist, bedeutsam sind. 

Die statistischen Analysen konzentrieren sich einerseits auf den Vergleich von Personen, die im Sportverein in unterschiedlichen Formen partizipieren, mit Personen, die in einer anderen Vereinigung partizipieren, und Personen ohne Vereinsmitgliedschaft. Andererseits werden Vergleiche zu einer repräsentativen Bevölkerungs- und Sportvereinsmitgliederbefragung in Deutschland vorgenommen, die im Jahr 2001 durchgeführt wurde (Baur & Braun, 2003), so dass für einzelne Sozialkapital-Dimensionen Trendaussagen möglich werden. 


Publikationen: 

Baur, J. & Braun, S. (Hrsg.). (2003). Integrationsleistungen von Sportvereinen als Freiwilligenorganisationen. Aachen: Meyer & Meyer. 

Kantar Public (2018). Bedeutung von Sportvereinen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Methodenbericht zur Durchführung der Bevölkerungsbefragung. Unveröffentlichtes Dokument, Kantar Public, München.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.